Handmade Kultur Review

Montag, Juni 03, 2013
Wie heißt es so schön im Titel des Editorials der Handmade Kultur: Teilen macht Spaß! Und genau aus diesem Grund habe ich auch Gingered Things gegründet. Weil es eine riesen Freude bereitet euch an den Dingen die mein Leben bereichern Teil haben zu lassen und euch im besten Fall zu inspirieren. Und weil ich euch so gerne Berichte was mir gefällt, gibt es heute ein Review zum Handmade Kultur Magazin ;)

Vor ein paar Wochen habe ich auf der Handmade Kultur Seite entdeckt, dass man sich als Blogger ein kostenloses Exemplar des Magazins zusenden lassen kann, um dann darüber zu schreiben. Kein Blatt vor den Mund nehmen?  Kein Problem! Bei dem Portal habe ich schon seit einer ganzen Weile ein eigenes Profil in dem ich auch meine Arbeiten vorstelle. Das Magazin hatte ich mir aber bisher noch nicht angeschaut.

Ich suche schon seit einer ganzen Weile ein Magazin bzw. eine Zeitschrift in der ansprechende DIY Anleitungen zu finden sind. Nicht der übliche Einheitsbrei mit Serviettentechnik oder der tausendsten Nähanleitung für eine 0815 Tasche. Sicher es ist immer mal wieder etwas Nettes dabei, aber meistens kann man gut 80 Prozent einfach ignorieren.

Handmade Kultur ist da anders. Die Aufmachung ist hochwertig und auch inhaltlich kommt hier jeder DIY Fan voll auf seine Kosten. Hier findet man zwar auch das obligatorische Taschenschnittmuster aber eben nicht in 0815, sondern mit ansprechenden Bildern und auch einer kleinen Info über die Person die dahinter steckt.
Überhaupt, finde ich es super wichtig und interessant auch etwas über die Menschen hinter den Ideen zu erfahren. So mancher Lebenslauf liest sich eher wie ein Abenteuer und macht irgendwie Mut noch mehr Energie in das zu stecken was man wirklich liebt. So zum Beispiel bei Mario Marquardt dem letzten Punzer Deutschlands, der ursprünglich Seefahrer war bis er sich mit 39 Jahren entschieden hat Sattler zu werden und nun ein uraltes Handwerk betreibt welches in der ganzen Welt geschätzt wird. Oder Michael Fohl von ideenklette, in dessen iPad Hülle aus altem Parkettboden ich mich sofort verliebt habe, der eigentlich eine Ausbildung zum Gestaltungstechnischen Assistent gemacht hat und jetzt in einem Fastfoodunternehmen als Schichtführer und gleichzeitig als Priester arbeitet. Ich liebe solche Stories!
Aber wichtig für ein DIY Magazin sind ja nicht nur die Geschichten, sondern vor allem die DIY Ideen und davon gibt es hier reichlich. Sie sind super erklärt, man weiß immer direkt was man alles an Werkzeugen und Material braucht auch die Aufmachung der einzelnen Anleitungen ist sehr ansprechend und verständlich. Von einfach bis aufwändig ist für jeden etwas dabei. Man hat auf jeden Fall Lust sofort loszulegen und das tolle Luxusproblem nicht zu wissen welche Idee man zuerst umsetzen soll! Ich glaub ich versuch mich am Mosaik, oder doch lieber am Wendeponcho?
Was mir auch gleich aufgefallen ist, dass nicht jede zweite Seite mit Werbung zugepflastert ist. Hier wird wirklich Wert auf Inhalt gelegt. Und auch auch an dieser Stelle bin ich wirklich begeistert denn die einzelnen Artikel sind interessant und informativ. Nichts Abgedrehtes womit man versucht aus der Reihe zu tanzen, sondern irgendwie teils ungewöhnlich aber doch aus dem Leben gegriffen. So kann man zum Beispiel etwas über die Herstellung von Rum erfahren oder lesen wie man es schafft dem Plastikkonsum zu entkommen.
Auch kleinere Themen wie Buch- und Blogtipps finden ihren Platz. An dieser Stelle würde ich mir als Blogger natürlich noch mehr erwarten, aber dafür gibt es ja auch das Portal in dem man sich online austoben kann.

Ihr seht schon, ich habe hier etwas mehr geschrieben als sonst, aber ich denke eine Kritik sollte auch etwas ausführlicher sein und nicht bei, ist ganz toll, müsst ihr unbedingt kaufen, enden. An der ein oder anderen Stelle bin ich nicht zu sehr ins Detail gegangen, einfach um auch das Interesse bei euch zu wecken und nicht zu viel zu verraten. Der Kauf der Handmade Kultur lohnt sich auf jeden Fall und da das Magazin nur vierteljährlich erscheint, ist auch der Preis von 6,90 € völlig gerechtfertigt

Mein erklärtes Ziel: Einmal mit meinem Blog in die Handmade Kultur :) Das wär echt der Knaller!

Wenn ihr selbst über das Magazin schreiben wollt, könnt ihr euch hier eine Ausgabe kostenlos zusenden lassen. Es lohnt sich auf jeden Fall!

Kennt ihr denn noch andere tolle DIY Zeitschriften bzw. Magazine die es sich zu kaufen lohnt? Vielleicht kann ich in nächster Zeit ja öfter mal ein Review schreiben. Hättet ihr auch Interesse daran? Würde daraus vielleicht gerne auch eine regelmäßige Geschichte machen.

Kommentare zu "Handmade Kultur Review"
  1. Das kann ich voll und ganz unterschreiben! Als ich zum ersten Mal die Werbung gesehen habe, dachte ich, dass das wieder nur eins von vielen Pseudo-DIY Magazinen ist. Aber ich war völlig hin und weg, als ich's dann in der Hand hielt. Super hochwertig, tolle Fotos, erstaunlich dick, tolle Anleitungen! Hab seit Jahren wiedermal ein Magazin abonniert...

    Und für Blogfrischlinge (wie wir)und Profi-Blogger (wie dich *schleim* :P) ist das ganze Format, also Webportal und Magazin, sowieso grandios....

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    1. :D Na ja, als Profi seh ich mich nicht, aber ich freu mich sehr, dass du meine Meinung teilst was das Magazin angeht. Hast du denn sonst noch Tipps zu dem Thema?

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    2. Du meinst zum Magazin?
      Also ich hab mich inzwischen an eins der größeren Nähprojekte gewagt (die Tasche) und find's schon manchmal etwas tricky, wenn man keine jahrelange Näherfahrung hat. aber es ist sicher auch sehr schwierig, die Balance zu finden um es allen gerecht zu machen. Also für Anfänger verständlich, ohne dass es den Profis vorkommt wie Kindergarten...

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    3. Ich meinte eher ob du noch andere gute Magazine kennst. Aber was den Schwierigkeitsgrad der einzelnen Projekte angeht hast du natürlich auch Recht. Es ist nicht einfach für wirklich jeden fas Passende zu finden, aber ich denke wenn man etwas ganz Tolles sieht und es unbedingt nachmachen möchte, dann kriegt man das irgendwie hin :)

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    4. Gute deutsche Magazine, nein leider nicht. Ich mag das Couch-Magazin ganz gern für Inspirationen, und ab und an sieht man im Dawanda-Lovemag mal was schickes als Anregung. Ansonsten bin ich hauptsächlich in Blog unterwegs und davon sind viele englisch-sprachig...

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    5. Ok, Couch les ich natürlich auch. Hab ich jetzt sogar abboniert :)

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    6. Hast du denn noch andere Magazin-Tips? So sehr ich Digitales auch mag, sich mit nem Magazin auf Balkon oder Wiese legen und in Ruhe durchblättern, hat ja doch was...

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    7. DIe Cut soll noch ganz gut sein. Aber ich muss selbst mal auf die Suche gehen. Soblad ich Neuigkeiten habe, werde ich berichten ;)

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  2. Grüß dich Dani,

    bin heute beim hin und herklicken auf deinen tollen Blog gestoßen. Ich selbst bin erst seit ein paar Tagen im Blogger dingens zugange ;-). Ich selbst hab Handmade Kultur erst vor einigen Monaten entdeckt habe mir das Magazin bislang nicht gekauft, da ich auch der Meinung war das man da sicher die Hälfte schon kennt und den Rest nicht wirklich brauchen oder ausprobieren möchte.
    Nach deiner Rezension werde ich es aber doch mal kaufen :-).
    Andere Magazine kenne ich noch nicht, die sich dem DIY Bereich witmen. Wenn du aber aus so einer Rezension etwas Regelmäßiges machen möchtest, könnt ich mir vorstellen da mit zu machen, also das wir im Zickzack unsere Sachen dazu posten, und uns so gegenseitig vernetzen.
    Vielleicht währe das ja eine Idee?

    Dein Blog inspiriert mich sehr!

    glg von Herzblut

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    1. Das Magazin lohnt sich auf jeden Fall :) Und jetzt gibt es auch schon eine neue Ausgabe. Was das gegenseitige Vernetzen angeht können wir gern mal per Mail etwas bequatschen, vielelicht findet sich da ja eine sinnvolle Lösung von der wir beide und vor allem unsere Leser profitieren.

      LG
      Dani

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